Wohin geht es mit dem Theater Vorpommern? Diese Frage stellt sich (nicht nur, jedoch stärker) nach der Betrachtung des folgenden Beitrags von Greifswald TV
Anbei findet ihr auch den Aufruf des Mitarbeiters vom CDFI Greifswald, von dem am Ende des Spots die Rede ist:
Aufruf gegen die Entlassungswelle am Theater Vorpommern
Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich noch Änderungen der derzeitigen Situation ergeben oder nicht ergeben…
…oder kann man, darf man, sollte man vielleicht mehr tun als nur zu warten?
Es ist LEIDER pure Realität, dass bei einem Intendantenwechsel Mitarbeiter gehen müssen, da der zukünftige Intendant ein eigenes Profil verfolgt. Das muss man wissen, wenn man an einem Theater arbeiten möchte, denn erst nach 13 Jahren ist man unkündbar. Es ist traurig, wenn Mitarbeiter, die lange Zeit für dieses Theater und dafür gekämpft haben, dass Herr Nekovar seine Koffer packen durfte, jetzt das gleiche tun dürfen. Es fällt natürlich auf und ist merkwürdig, wenn Herr Löschner auch gleich seinen Bruder als Chefdramaturgen einsetzt, und grenzt an Vetternwirtschaft. Inwiefern man da den Aussagen von Herrn Löschner Glauben schenken darf, ist fraglich.
Und es ist jetzt nicht nur am Theater Vorpommern so, sondern auch die Sängerinnen, Sänger und Mitarbeiter des Musiktheaters am Theater Schwerin müssen um ihren Job zittern, da der Generalmusikdirektor zu Beginn der nächsten Spielzeit gegangen wird. Da schreit kein Hahn nach!
Mir ist jedoch im letzten Jahr ein qualitativer Rückschritt besonders im Musiktheater in HST/HGW/PUT aufgefallen, schaut man sich “La Traviata” oder “My Fair Lady” an. Ein wirkliches Profil konnte man nicht erkennen. Was das Theater jetzt braucht, sind nicht zwei Rechtsanwälten, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, sondern eine Persönlichkeit, die das Theater wieder in ruhige Fahrwasser bringen kann und dem Theater wieder ein Profil gibt und wieder außerhalb der Region Anerkennung bringt. Ob Herr Löschner das kann, muss er jetzt beweisen. Ohne Opfer (ob jetzt klein oder groß) ist dies jedoch nicht möglich.